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Die AfD-Rathausfraktion macht sich für dieses Thema stark, denn es muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Eine Möglichkeit bietet hier das Konzept aus Bad Kreuznach, einen Platz mit beheizten Bauwagen oder Wohncontainern anzubieten.

Offiziell sind in Wiesbaden rund 600 Personen wohnungslos gemeldet. Die Dunkelziffer ist groß. Schätzungen zufolge haben fünf bis zehn Prozent aller Obdachlosen einen Hund. Wenn es nachts friert, bieten die sozialen Einrichtungen Wiesbadens Obdachlosen einen warmen Schlafplatz an. Mit einem Hund gestaltet sich das allerdings schwieriger, denn die sind in der Regel in der Notunterkunft verboten. Auch die Möglichkeit, das Tier für die Nacht im Tierheim abzugeben, ist für die Obdachlosen keine Alternative. Dazu muss man das emotional innige Verhältnis zwischen Obdachlosen und Hund verstehen.

HUNDE SIND WICHTIGE GEFÄHRTEN MIT POSITIVER WIRKUNG

Obdachlose halten Hunde aus verschiedenen Gründen: Schutz, Gesellschaft, Trost, Lebensantrieb (Sinn) und Sozialkontakt mit Menschen.
So zeigen Studien, dass Kriminalität, Kontakt zu kriminellen Personen, sowie Drogen- und Alkoholmissbrauch signifikant abnehmen, wenn Obdachlose Hunde haben.
Haupttreiber ist dabei die Angst, von ihrem Tier getrennt zu werden.

Deshalb möchten wir als Stadtverordnete zusammen mit der Verwaltung, dem Magistrat und dem Oberbürgermeister nach Lösungen suchen, um auch diesen Menschen einen adäquaten Schutz vor der Winter-Kälte zu bieten. Die AfD-Fraktion hat dazu zunächst eine Anfrage an den Magistrat eingereicht.

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