AfD-Logo-freigestellt-Fraktion-Wiesbaden

FÖRDERMITTEL AUS DEM NICHTS

(Wiesbaden, 04.08.2020) Der Wiesbadener Umwelt- und Verkehrsdezernent, Andreas Kowol (Grüne), freut sich über die Fördersumme von 900.000 EUR vom Land Hessen, mit denen die Wiesbadener zum Kauf von Lastenfahrrädern animiert werden sollen. Jeder Kauf eines solchen Vehikels wird mit 1.000 EUR vom Steuerzahler subventioniert.

Doch Moment – Das stimmt ja gar nicht!

Denn der Steuerzahler, zumindest der heutige Steuerzahler, hat dieses Geld gar nicht erwirtschaftet und als Steuer abgeführt. Schon gar nicht in Zeiten der Corona-Krise, in der der Staat ja mit deutlich weniger Steuereinnahmen auskommen muss. Derselbe Staat, der schon vor Corona knapp 2 Billionen Staatsschulden hatte und nicht wusste, wie er künftige Rentnergenerationen über Wasser halten soll.

DAS GELD WURDE NIE ERWIRTSCHAFTET

Woher kommt also das viele Geld, das nun von der öffentlichen Hand in Form von Subventionen an alle möglichen Hände ausgereicht wird, wenn es doch gar nicht erwirtschaftet wurde? Es wird, verkürzt gesagt, von der EZB „gedruckt“, also aus dem Nichts erschaffen und über die Banken an die öffentliche Hand weitergereicht. Die hunderte Milliarden schweren Programme laufen unter so blumigen Namen wie „Green Deal“, „Next Generation EU (NGEU)“ oder „PEPP“. Und aus diesen Mitteln stammen letztendlich auch die Gelder, mit denen das Land Hessen nun großzügig die Verkehrswende in Wiesbaden subventioniert. Die Lastenfahrräder sind nur ein Beispiel unter vielen.

ZU KURZ GEDACHT

Welchen Wert hat Geld, dem kein Gegenwert mehr gegenübersteht, weil es nie erwirtschaftet wurde? Wurde das geldpolitische perpetuum mobile erfunden?
„Was stört es mich“, wird sich der Besitzer des neu erworbenen Lastenfahrrads denken. „Ich habe ja nun erst mal das Fahrrad und das hat ja seinen Wert.“ Ja, das hat es. Es wurde mit etwas Wertlosem also etwas Werthaltiges gekauft. Eine viel bessere Investition kann man wohl nicht tätigen.

Nur ist das fatal zu kurz gedacht. Vor allem von denen, die es besser wissen müssten, also von denen, die politische Verantwortung für das Gesamte tragen, nicht nur für ihr persönliches Steckenpferd einer Energie- und Verkehrswende.

DAS EXPERIMENT ENDET IMMER SCHLECHT

Es wird den Lastenfahrrad-Besitzer kümmern, sobald er den Betrug bemerkt, der an ihm und mit ihm an allen Bürgern dieses Landes, ja der ganzen EU, begangen wurde. Denn er wird am Ende die Zeche über Inflation und Währungsreform bezahlen und dabei viel, wenn nicht gar alles verlieren. Geld, das nicht erwirtschaftet wurde, ist nichts wert. Noch nie in der Geschichte ist dieses Experiment gut ausgegangen und es wurde wahrlich oft versucht.

Herr Kowol sollte noch einmal darüber nachdenken, ob seine Freude tatsächlich angebracht ist.

error: Content is protected !!