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In einer Pressemitteilung der Stadt Wiesbaden von heute lässt sich Andreas Kowol mit folgenden Worten zitieren: „Bei der Elektrifizierung der Busflotte verfolge ich gemeinsam mit der ESWE-Geschäftsführung die Linie ‚Gründlichkeit vor Schnelligkeit‘. Wir müssen nicht immer der Erste sein – manchmal ist es klüger, sich erst einmal zu konsolidieren, um dann vom technologischen Fortschritt zu profitieren“, so Kowol.
Wie bitte? Nicht immer die Ersten sein? Als Wiesbadener Bürger staunt man nicht schlecht. In einem FAZ-Artikel vom 11.04.2019 anlässlich der Lieferung des ersten E-Busses für Wiesbaden klang das noch ganz anders: „Dezernent Kowol sprach von einer ‚Stunde null für den emissionsfreien Nahverkehr‘. Wiesbaden sei mit dieser Strategie bundesweit Vorreiter, weil es nicht einzelne Busse teste, sondern einen Systemwechsel vollziehe.“
Aber was stört den grünen Verkehrsdezernenten schon sein Geschwätz von gestern. So kurz vor dem Ende seiner Amtszeit möchte er mit seinen Misserfolgen wohl lieber nicht mehr identifiziert werden.
Es ist nur konsequent, dass Kowol sich auch die 33 Millionen Euro Einsparung bei ESWE-Verkehr selbst an die Brust heftet, obwohl die Sparmaßnahmen nun wahrlich nicht sein Verdienst sind, sondern dem Verkehrsunternehmen aufgrund der ausufernden Millionendefizite zwangsweise auferlegt wurden.
Niemand kann Kowol vorwerfen, als Politiker nicht geschmeidig genug zu sein. Woran es mangelt, sind andere Tugenden.
AfD Rathausfraktion Wiesbaden Kommentar
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