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Wahlalter ab 16 Jahren?

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LITTERING AN DER WAHLURNE? Die Gruppe der Zwanzig- bis Dreißigjährigen hinterlässt Untersuchungen zufolge den meisten Müll im öffentlichen Raum. Das Thema Littering treibt die städtischen Verwaltungen um, denn so schlimm wie aktuell war es noch nie. Die FAZ lässt in...

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RÜCKZUGSORTE FÜR FRAUEN UND MÄDCHEN WÄRE EINE KAPITULATION DES RECHTSSTAATS

HOHES KOSTENRISIKO FALLS SEM RECHTLICH NICHT HALTBAR

(Wiesbaden, 30.09.2021) Die AfD Stadtverordnetenfraktion Wiesbaden fordert eine grundsätzliche Revision des Ostfeld-Projektes. Die AfD hält nach wie vor die Voraussetzungen für die beschlossene städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) nach §§ 165 Baugesetzbuch für...

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EIN GROSSER BLACKOUT WIRD IMMER WAHRSCHEINLICHER

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Nachdem der Berichtsantrag der AfD-Rathausfraktion 2020 vom Oberbürgermeister in der Stadtverordnetenversammlung mit lapidaren Bemerkungen mehr oder weniger offensichtlich beiseite gewischt wurde, hat die AfD zu Beginn der neuen Wahlperiode 2021 mit einer...

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GEGEN DAS GENDERN
Mithilfe von Sprache verstehen und beschreiben wir die Welt, verstehen und beschreiben wir uns selbst. Deshalb sollte Sprache so beschaffen sein, dass sie diesem Zweck bestmöglich dient und uns ein möglichst umfassendes Verständnis von uns selbst und der Welt erlaubt.
„Die Grenzen meiner Sprache
bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
(Ludwig Wittgenstein, 1889–1951)
Die deutsche Sprache hat bewiesen, dass sie hervorragend geeignet ist, die Welt und uns selbst besonders treffsicher zu beschreiben und uns damit ein besonders gutes Verständnis von uns und der Welt zu ermöglichen. Davon zeugen viele weltberühmte Werke deutschsprachiger Dichter und Philosophen.
Es ist nicht der Zweck von Sprache, „gerecht“ zu sein, gegen wen auch immer. Es ist Zweck von Sprache, präzise Beschreibungen zu ermöglichen, unabhängig davon, ob uns das Beschriebene gefällt oder nicht. Das im Deutschen gebräuchliche generische Maskulinum hat sich deshalb durchgesetzt, weil es sich über die Zeit als am tauglichsten für diesen Zweck erwiesen hat. Und nun kommen ein paar ideologisch Verirrte und glauben, dass sie es besser wüssten als all die Millionen Menschen vor ihnen, die sich der deutschen Sprache bedienten und die dabei zurecht nie auf den irrwitzigen Gedanken kamen, die Sprache sei schuld an irgendeiner Ungerechtigkeit, die ihnen tatsächlich oder vermeintlich widerfuhr.
Sprache ist ein Werkzeug. Nicht die Sprache macht das Beschriebene gut oder schlecht, richtig oder falsch. Es ist der Mensch, der sich der Sprache bedient, der sie nach seinen Fähigkeiten und Neigungen klug oder dumm, zum Guten oder zum Schlechten anwendet. Es ist der Mensch, der gerecht sein kann oder ungerecht.
Wenn wir unsere Sprache mutwillig verändern, verändern wir damit auch unsere Möglichkeiten zur Beschreibung dessen, was ist.
Unsere Sprache ist über Jahrhunderte gewachsen. Stets wurde sie von denen, die sie täglich gebrauchten, angepasst und moduliert, um sich selbst, die Welt und ihre Zeit noch besser, noch treffender zu beschreiben.
Und nun – soweit ich weiß, zum ersten Mal in der Geschichte – soll die Sprache etwas leisten, wozu sie weder gedacht noch imstande ist: sie soll nicht mehr beschreiben, was ist, sondern sie soll beschreiben, was nach dem Willen einer bestimmten politischen Denkrichtung sein soll. Sie soll also nicht mehr Realität beschreiben, sondern Realität erschaffen. Sie soll nicht mehr dienen, sondern erziehen.
Die Gendersprache ist keine Sprache, sie ist die Pervertierung von Sprache. Wenn sich diese Pervertierung durchsetzt, wird unser Verständnis von der Welt und von uns selbst schlechter werden. Dann werden uns irgendwann die Worte fehlen, um noch sagen zu können, was wir meinen oder zu meinen, was wir sagen.