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80.000 Euro für eine „Klimakiste“ – Grüne Symbolpolitik statt echter Lösungen

Wiesbaden, 26. August 2025

80.000 Euro für eine „Klimakiste“ – Grüne Symbolpolitik statt echter Lösungen

Die AfD Rathausfraktion kritisiert die von Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger (Grüne) präsentierte „Klimakiste“ auf dem Kochbrunnenplatz als teures Symbolprojekt ohne nachhaltigen Nutzen.

„80.000 Euro für eine Holzkonstruktion, die nur wenige Monate aufgestellt bleibt, ist unverantwortlich“, erklärt der umweltpolitische Sprecher Dr. Klaus-Dieter Lork. „Dazu kommen noch Wartung, Auf- und Abbau sowie Lagerkosten. Am Ende wird es für den Steuerzahler noch teurer.“

Besonders absurd sei, dass die Klimakiste mit ihren vier Sitzplätzen theoretisch nur 0,001 Prozent der Wiesbadener Bevölkerung Schutz vor Hitze biete. „Für denselben Betrag hätte man hunderte Graffiti entfernen und die Innenstadt tatsächlich attraktiver machen können“, so Lork.

Statt Geld in solche PR-Projekte zu stecken, brauche Wiesbaden nachhaltige Begrünung, mehr Schattenbäume und eine konsequente Pflege der Grünflächen. „Vor allem aber muss die Politik wieder die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt stellen – nicht die Schlagzeilen für die Grünen“, betont Lork.

Dr. Klaus-Dieter Lork abschließend: „Die Klimakiste ist ein Prestigeobjekt ohne Wert. Sie darf gerne die erste und letzte ihrer Art in Wiesbaden bleiben.“