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(Wiesbaden, 02.12.2020)

„Da hat man offensichtlich einen Antrag eingebracht, ohne darüber nachzudenken, welche Auswirkungen das tatsächlich auf die Stadt hätte“, sagt Heinz Hörhammer, der baupolitische Sprecher der AfD-Rathausfraktion.

SPD, Grüne und CDU hatten für den gestrigen Bauausschuss einen Antrag zu den Möglichkeiten und der Sinnhaftigkeit des Einsatzes aufgehellten Asphalts in Wiesbaden gestellt. Ein Thema, zu dem der erfahrene Bau-Experte der AfD einiges zu sagen hatte, mit dem die Kooperation nicht gerechnet hatte.

VIERZEHNTAUSEND KUBIKMETER ASPHALT AUSTAUSCHEN

Der gelernte Bauingenieur rechnete dem Ausschuss vor, dass von den insgesamt 220 Straßenkilometern in der Landeshauptstadt mindestens 25 bis 30 Prozent ausgetauscht werden müssten, um überhaupt einen spürbaren Minderungseffekt bei der Asphaltaufheizung zu erzielen. Das bedeutet, dass mindestens 50 Straßenkilometer mit einer Gesamtfläche von 350.000 Quadratmetern ausgetauscht werden müssten. Wenn nur die 4 Zentimeter dicke Deckschicht abgenommen und mit aufgehelltem Asphalt ausgestattet werden soll, käme man auf 14.000 Kubikmeter alten Asphalt, der zu entsorgen wäre – eine Mammutaktion, von den Kosten ganz zu schweigen.

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