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DIE FREIBADSAISON UND DAS WEGSEHEN IM FRAUENAUSSCHUSS

Im gestrigen Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Sicherheit kam es zu einem Schlagabtausch zwischen dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Felix Kisseler, und der AfD-Stadtverordneten, Monika Giesa, der geradezu exemplarisch belegt, wie die Vertreter der links-grünen Rathauskooperation weiterhin fest die Augen vor dem Migrations-Elefanten im Raum verschließen.

Hintergrund war ein Berichtsantrag von CDU und BLW/ULW/BIG, in dem die Antragsteller nach der Zahl der sexuellen Übergriffe in Wiesbadener Freibädern „in den letzten Jahren“ fragen.
Die AfD-Fraktion hatte dazu einen Ergänzungsantrag eingebracht, um den Zeitraum auf die Jahre 2016 bis heute zu präzisieren und zusätzlich zu den sexuellen Übergriffen auch sonstige physische und verbale Übergriffe zu erfragen. Seit dem Beginn der Freibadsaison gibt es wieder Meldungen von Massenschlägereien und Gewaltdelikten in Freibädern quer durch die Republik.

RASSISMUSKEULE STATT DISKURSOFFENHEIT
Von Kisseler wurde der AfD sofort Rassismus unterstellt, worauf Monika Giesa antwortete: „Die Tatsache, dass Sie uns hier Rassismus unterstellen, zeigt mir, dass Sie ganz genau wissen, was in den Schwimmbädern los ist und dass Sie die Gründe genau kennen. Sie verleugnen die Realität. Solange Sie das tun und nicht bereit sind, sich bei unbequemen Themen dem Diskurs zu stellen, werden Sie dazu beitragen, dass die AfD immer größeren Zuspruch bekommt.“

Kisseler setzte nach und behauptete nun, die AfD wolle trotz des Berichts des Frauenreferates, demzufolge sexuelle Übergriffe in Wiesbaden keine große Rolle spielten, mit ihrem Antrag beweisen, dass es eine Gefahr durch die Flüchtlinge seit 2015 gäbe.

TÄTERGRUPPEN PASSEN NICHT INS LINKS-GRÜNE WELTBILD
Giesa konterte: „Das ist bereits Ihre zweite Unterstellung. Als wir unseren Ergänzungsantrag gestellt haben, kannten wir den Bericht des Frauenreferats noch gar nicht. Die Zusammensetzung der Tätergruppen mag Ihnen nicht gefallen und nicht in Ihr Weltbild passen, dennoch ist die Zusammensetzung der Tätergruppen so, wie sie ist, und das ist nicht die Schuld der AfD.“

Danach wollte sich die Rathauskooperation der Debatte lieber nicht weiter stellen. Die SPD beantragte „Ende der Debatte“.

Unter allen Ausschüssen im Wiesbadener Rathaus ist der Frauenausschuss wohl der mit der größten Dichte an Realitätsverweigerung, gesellschaftspolitischen Sackgassen und abseitigen Antragsthemen. Wir empfehlen jedem Bürger, sich so eine öffentliche Ausschusssitzung einmal anzutun. Danach ist man von allen Illusionen befreit.

Die Freibadsaison und das Wegsehen im Frauenausschuss Wiesbaden
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