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FernsehKrimi-Festival: Falsche Partnerwahl wirft Schatten auf Kulturveranstaltung

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival gilt als kultureller Höhepunkt in Wiesbaden und genießt bundesweite Aufmerksamkeit. Umso kritischer bewertet die AfD Rathausfraktion die Beteiligung der Amadeu Antonio Stiftung an einem Programmpunkt des diesjährigen Festivals.

Hintergrund ist ein aktuell breit diskutierter Vorfall an einer Schule in Sachsen: Dort wurden im Rahmen eines externen Projekts Neuntklässlern pornografische Inhalte gezeigt. Nach Medienberichten wurde dieses Projekt von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert. Der Vorfall hat bundesweit Empörung ausgelöst und wird inzwischen auch politisch aufgearbeitet.

Vor diesem Hintergrund hält es die AfD Rathausfraktion für völlig unangebracht, eine solche Organisation im Rahmen eines öffentlich geförderten Kulturfestivals einzubinden.

Der Fraktionsvorsitzende Denis Seldenreich erklärt dazu:
„Wenn Organisationen in Zusammenhang mit der Konfrontation von Minderjährigen mit pornografischen Inhalten stehen, darf es keine Zusammenarbeit mit städtischen Kulturveranstaltungen geben. Hier fehlt jedes Maß an Verantwortung.“

Die AfD Rathausfraktion fordert den Magistrat auf, künftig deutlich genauer zu prüfen, mit welchen externen Partnern städtische Veranstaltungen zusammenarbeiten. Öffentliche Kulturförderung darf nicht dazu beitragen, fragwürdigen Organisationen zusätzliche Legitimation zu verschaffen.

Denis Seldenreich weiter:
„Ein Festival, das für Qualität und gesellschaftliche Debatte stehen will, darf sich nicht von ideologisch geprägten Akteuren instrumentalisieren lassen. Gerade bei sensiblen Themen ist Zurückhaltung und Verantwortungsbewusstsein gefragt.“

Gerade Wiesbaden sollte als Kulturstandort für Seriosität, Ausgewogenheit und Qualität stehen – nicht für politische Schlagseiten und Skandale.