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(Wiesbaden, 12.05.2022)

In der vergangenen Sitzung des Frauenausschusses stellte die Initiative „Catcalls of Wiesbaden“ sich und ihr Anliegen vor, sexuelle Belästigungen wie Hinterherpfeifen und anzügliche Bemerkungen im öffentlichen Raum als Form des Sexismus und patriarchaler Rollenmuster zu bekämpfen.

Monika Giesa, die die AfD im Frauenausschuss vertritt, sieht die Betroffenheitsbekundungen ihrer Ausschusskollegen kritisch. „Natürlich muss man sexuelle Übergriffigkeiten ernst nehmen und da, wo sie die Schwelle zur Straftat überschreiten, konsequent ahnden. Ich will auch keineswegs echte Übergriffe bagatellisieren. Wenn wir aber bereits einen harmlosen Pfiff zur sexuellen Übergriffigkeit erklären, verhöhnen wir damit die Opfer wirklicher sexueller Gewalttaten“, so Giesa.

„Nicht jeder Mann hat die Fähigkeit, seine spontane Begeisterung auf feinsinnige Art auszudrücken. Hier wird erneut der Versuch unternommen, normales männliches Verhalten auch da, wo es eigentlich unproblematisch ist, zu einem Problem zu erklären. Damit ist niemandem geholfen. Auch nicht den jungen Frauen, die man dazu ermuntert, sich in einer Opferrolle zu sehen, anstatt selbstbewusst mit ihrer Weiblichkeit umzugehen.“

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