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Laut den Ergebnissen einer Studie (COPSY-Studie), die das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Januar 2021 zu den Folgen des Lockdowns bei Kindern durchführte, zeigt fast jedes dritte Kind in Deutschland zehn Monate nach Beginn der Corona-Kontaktbeschränkungen Hinweise auf eine psychische Belastung. Vor der Pandemie war es jedes fünfte Kind.
Es zeigen sich vor allem depressive und psychosomatische Symptome. Kinder aus sozial schwachen Haushalten sind besonders betroffen.
Hilfsangebote und Therapieplätze waren schon vor Beginn der Corona-Maßnahmen knapp und die Wartezeiten für Therapieplätze lang.
Die AfD-Fraktion hat hierzu nun einen Antrag für den Sozialausschuss am 30. Juni 2021 eingereicht.
Antrag:
Der Ausschuss für Soziales, Integration, Kinder, Familie und Wohnen wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, zu berichten:
1. verzeichnete das Gesundheitsamt in den Monaten seit Beginn der Corona-Maßnahmen ein erhöhtes Aufkommen an Fragen nach psychologischer Hilfe für Kinder und Jugendliche? Falls ja, wie viele waren dies im Verhältnis zu der Zeit vor den Corona-Maßnahmen?
2. Welche Auskunft erteilt das Gesundheitsamt in solchen Fällen?
3. In wie vielen Fällen konnte den Eltern bzw. den Kindern und Jugendlichen geholfen werden?
4. Wie viele Therapeuten für Kinder und Jugendliche gibt es in Wiesbaden und wie ist die Auslastung momentan?
5. Mit welcher Entwicklung rechnet die Landeshauptstadt bei der Nachfrage nach psychologischer Hilfe für Kinder und Jugendliche in den nächsten zwei Jahren?
6. Kann diese Nachfrage mit den bestehenden Kapazitäten gedeckt werden? Falls nein, welche Maßnahmen sind geplant, um das Angebot zu verbessern?
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