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Mit AfD-Mitgliedern: Wiesbadener Ausländerbeirat konstituiert sich

Wiesbaden. Eine Premiere in der Landeshauptstadt: Der parallel zur Kommunalwahl am 15. März 2026 gewählte Ausländerbeirat hat sich im Rathaus konstituiert – erstmals mit mehreren Vertretern der AfD. Ohne klassische Wahlkampfbewerbung erreichte die AfD aus dem Stand heraus 10,1 Prozent der Stimmen und zieht mit drei Mitgliedern in das 31-köpfige Gremium ein.

Die AfD Rathausfraktion gratuliert Darrel Corian, Gloria Heller und Luca di Pace herzlich zu ihrem Einzug in den Ausländerbeirat und wünscht ihnen für die kommenden fünf Jahre viel Erfolg sowie eine konstruktive Zusammenarbeit mit den übrigen Beiräten.

Bereits am 18. Dezember 2025 hatte der AfD-Kreisverband Wiesbaden eine Liste mit insgesamt 15 Bewerbern aufgestellt. Die nun gewählten Vertreter stehen beispielhaft für unterschiedliche Lebenswege und Perspektiven, verbinden jedoch ein gemeinsames Ziel: eine klare Haltung zu Integration, Recht und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Darrel Corian (32), US-Amerikaner und Elektriker für Betriebstechnik, betonte bereits in seiner Bewerbungsrede: „Ich möchte dafür eintreten, die Kultur und Werte dieses Landes zu schützen. Legale Migration ist in Ordnung. Die illegale Masseneinwanderung lehne ich aber entschieden ab.“

Gloria Heller (56), Deutsche mit nigerianischen Wurzeln und beruflich als Zugbegleiterin tätig, erklärte: „Ich möchte für Migranten Vorbild sein mit meiner gelungenen Integration, denn das ist die Basis, um friedlich zusammenzuleben.“

Luca di Pace (27), gebürtiger Wiesbadener mit türkisch-italienischem Migrationshintergrund und Auszubildender zum technischen Systemplaner, unterstrich: „Ich finde es sehr wichtig, dass Menschen, die nach Deutschland kommen, sich integrieren und wenn möglich, auch assimilieren.“

Der Einzug dieser drei Vertreter zeigt, dass auch im Ausländerbeirat unterschiedliche Stimmen und Sichtweisen ihren Platz finden. Entscheidend ist nun, die Interessen der Bürger ernst zu nehmen und Integration klar an Leistung, Rechtstreue und gesellschaftliche Verantwortung zu knüpfen.